Spätestens mit dem ersten Schneefall vergangene Woche ist in Österreich die Heizperiode eingeläutet. Bei nur wenigen Graden Außentemperatur kühlen Innenräume schnell aus. Ein böses Erwachen erleben dabei diejenigen, bei denen die Temperaturen selbst bei aufgedrehtem Heizkörper nicht steigen und die Heizung defekt ist. Wir haben die häufigsten Ursachen gesammelt und wie sie sich beheben lassen:

  1. Keine oder unregelmäßige Wartung

Schon vor der kalten Jahreszeit sollte eine Wartung der Therme oder des Brennkessels durchgeführt werden, um mögliche Pannen beim Start der Heizperiode zu vermeiden.

  1. Heizkörper zugestellt

Damit die Wärme ordentlich zirkulieren kann, sollten alle Heizkörper möglichst freistehen. Große Gegenstände wie Sesseln und Sofas mindestens 50 cm vom Heizkörper vorrücken.

  1. Luft im Heizsystem

Bei Heizthermen lässt sich der Druck am Manometer ablesen. Wenn eine Heizung nicht anspringt, liegt es also häufig am Druckverlust in den Heizungsleitungen. Schnelle Abhilfe verschafft das Entlüften der Heizkörper. Jedoch Vorsicht: Es sollte möglichst wenig Wasser durch das Entlüftungsventil entweichen, um den optimalen Wasserdruck im Heizsystem wiederherstellen zu können.

  1. Zu wenig Flüssigkeit

Über den Sommer verlieren jährlich vier von sechs Heizkörpern Flüssigkeit. Oftmals wird diese Art von Leckage durch ein Wiederauffüllen der Anlage mit Wasser vorübergehend behoben. Gravierender ist die Lage, wenn die Heizung jährlich oder häufiger aufgefüllt werden muss und wenn beim Nachfüllen kein Druck mehr aufgebaut werden kann. Dann ist ein Leck im System wahrscheinlich. In einem solchen Fall ist es wichtig, einen Experten zu Rate zu ziehen, der die Leckage professionell und zerstörungsfrei orten kann.

  1. Undichte Stelle

Mittels Druckprobe kann der Profi entscheiden, ob sich das Leck in der Heizungsanlage mit einem Dichtmittel per Flutung verschließen lässt. Bei größeren Leckagen muss eine Leckortung durchgeführt werden, bei der die undichte Stelle per Tracergas lokalisiert und der Schaden behoben werden kann.

  1. Heizung während der Heizperiode nie ganz abdrehen

Wichtig sowohl für das Raumklima als auch den Geldbeutel ist es, die Heizung nie komplett abzudrehen. Denn das Wiederaufheizen verursacht hohe Kosten.

  1. Aufs Lüften nicht vergessen!

Gerade im Winter sollte Stoßlüften an der Tagesordnung stehen. Das heißt mehrmals am Tag für fünf bis zehn Minuten das Fenster komplett öffnen. Durch gekippte Fenster entweicht lediglich wertvolle Wärme und es findet kein kompletter Luftaustausch statt.

Bei einer defekten Heizung, die sich nicht mit wenigen Handgriffen wieder in Gang bringen lässt, hilft nur noch der Experte. Wir von SOLUTO finden und beheben jedes Leck, sogar in Fußbodenheizungen. Ihr Kontakt zum SOLUTO Team: https://www.soluto.cc/leckortung